Wolfgang Rodlauer

Institut für Sprach- und Unternehmenskultur

Wozu das Ganze?

Gepostet Von am März 11, 2018

Wo bleibt der Sinn?

Immer mehr Menschen sehen in der Arbeit ein „notwendiges Übel“. Mit „Zweckoptimismus“ begegnen sie der beruflichen Zukunft.

„Warum soll ich mehr tun, wenn es nicht honoriert wird?“

„Für mich ist das alles nur mehr Routine!“

„Was bringt es, wenn ich mich noch mehr anstrenge, das sieht ja eh keiner!“ „

Diese Monotonie macht mich nicht gerade glücklich, aber was soll´s?“

„Wenn ich Dienst nach Vorschrift mache, reicht das völlig!“

„Ich habe das Gefühl, ich trete immer wieder auf der Stelle.“

„Die alte Leier: Wir reden viel, aber es ändert sich nichts.“

Zitate, wie sie immer wieder zu hören sind. Das Rad der inneren Motivation steht still. Sicherheitsdenken ist angesagt. Unauffälligkeit heißt das Motto.

Was bedeutet das für ein Unternehmen?

Stillstand. Starre. Geistige Windstille. Sinnverlust. Wertverlust. Was dagegen tun?

Arbeit ist das Sprungbrett für die Sinnentfaltung.

Arbeiten heißt, der Welt und dem anderen Menschen begegnen, sich austauschen, seine fünf Sinne in Schwung bringen, mitdenken, nachdenken, Potentiale entdecken und aus ihnen schöpfen.

Arbeit hat eine soziale Dimension. Jeder von uns ist auf der Suche nach Resonanzerfahrung. Dieses Resonanzerleben begleitet uns von Babybeinen an. Wir suchen uns in den Augen der anderen. Erst, wenn wir uns darin finden, finden wir auch zu uns selbst.

 

Resonanzerfahrungen stiften Sinn

Sie geben  dem Leben Tiefgang und uns das Gefühl gebraucht und geliebt zu werden.

Was ist Resonanz? Zupfen wir die Saite einer Gitarre, gerät sie in Schwingung, diese Schwingung überträgt sich, berührt uns. Genauso ist es bei uns Menschen. Resonanz löst in uns Gefühle aus. Bestätigung, Entfaltung, Akzeptanz, Zutrauen, Vertrauen, Verantwortung. Gute Gefühle machen gute Gedanken machen gute Ideen machen gute Arbeit machen Sinn. Vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen stimmen.

Der Arbeitsplatz ist die Sinntankstelle.

Die Suche nach Sinn und das das Erkennen von Zusammenhängen gehört zu den biologischen Grundbedürfnissen des menschlichen Gehirns.

Wer Sinnhaftigkeit erfährt, stärkt seine Gesundheit. Die Arbeit, die einem zugemutet wird, bewältigen können, das unternehmerische Vorhaben verstehen und darüber eine Sinnklammer finden. Diese drei Aspekte zeichnen einen guten Arbeitsplatz aus. Wie aber wird aus einem Arbeitsplatz eine Sinntankstelle?

Schritt 1: Hinein hören:
Interviews– Mitarbeiter (Innensicht) – Kunden (Außensicht)
Wer sind wir? Wofür stehen wir? Wohin gehen wir?

Schritt 2: Intuitive Muster finden, den roten Sinnfaden frei legen
Vehikel dafür: Semantische Analyse

Schritt 3: Differenzierung zur Sprache bringen, eigene Sinnkultur formulieren
Marken-Kerngeschichte (Das Credo an Beispielen lebendig machen)

Schritt 4: Unternehmenswerte transportieren und verankern

Schritt 5: Die daraus gewonnene Sprachkultur gezielt nach außen tragen

Sprachkultur gibt den Menschen Sinn, Werte und Orientierung. Sprachkultur stärkt die Unternehmenskultur. Je ähnlicher sich Produkte/Dienstleistungen werden, desto wichtiger ist differenzierende Sprache.

Das beste Rezept gegen Burn out:

Sinnkultur.

Die WHO sieht bis zum Jahr 2020 in den depressive Störungen die häufigsten Erkrankungen, die für eine vorzeitige Sterblichkeit verantwortlich sind. Depressive Erkrankungen sind ein hoher Risikofaktor für die Entstehung von Herzerkrankungen und für den Herzinfarkt. Burn out bzw. die emotionale Erschöpfung fungiert sehr oft als Durchgangsstation zur Depression.

Warten Sie nicht länger, schicken Sie mir eine Mail, damit wir den Sinnbogen für Ihr Unternehmen spannen, wolfgangrodlauer@wolfgangrodlauer.at

 

 

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