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Viele Manager haben sich in der Linkshirnfalle verfangen. Wer rhetorische Wortgirlanden dreht, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu überzeugen, wird sein Ziel nicht erreichen. Wer Zahlen, Fakten und Erfolgskurven präsentiert, löst keinen Motivationsschub aus. Warum? Weil eine rational dominierte Sprache keine Bilder wach ruft. „Kundenorientierung", „Effizienzsteigerung“, „Qualitätsoptimierung“ usw. verkommen zu leeren Floskeln. Das erhöht den inneren Widerstand beim Publikum. Diesen Plastikwörtern zu folgen, erfordert 40 mal mehr Energie als ein klares Sprachbild. Muss ein Zuhörer enorm viel Energie aufbringen, um den Sinn zu verstehen, haben wir ihn „verloren“. Alles, was wir uns merken, muss in unser Unterbewusstsein. Verständlich sein heißt, beim Mitarbeiter, bei der Mitarbeiterin, Bilder abrufen, um so den Sinn des Unternehmens zu vermitteln und nachhaltig zu verankern. What makes the company tick? Die Leute wollen wissen, was die Vision des Unternehmens ist, sie wollen die Zielsetzung kennen. Die Klammer dafür: ein klares Sprachbild. Setzen Sie auf die Kraft des Sprachbildes! |
Sprachdenker, Mag. Phil. Wolfgang Rodlauer |
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