Wolfgang Rodlauer

Institut für Sprach- und Unternehmenskultur

Immer mehr Unternehmen im Würgegriff der Angst.

Gepostet Von am Juli 14, 2017

Angst-Coaching

Unternehmen sind wie lebendige Netzwerke. Gesponnen aus einer Vielzahl an Fäden. Wissensfäden, Erfahrungsfäden, Gefühlsfäden, Begeisterungsfäden… Schleicht sich Angst in das bunte Netzgeflecht, trübt sich nicht nur das organische Faserwerk, sondern auch der Organismus des Mitarbeiters. „Dienst nach Vorschrift“ heißt es dann, „Mitarbeit mit angezogener Handbremse“ lautet dann die Devise, „Tage zählen bis zur Pension“ heißt dann die stille Durchhalteparole. „Volle Power Freizeit“ ist dann die Alternativstratege. Andere bewährte Gegenrezepte sind Beruhigungstabletten, Alkohol usw. Das Ergebnis:

Angst lähmt, Angst hemmt.

„Was ich hier mache, wird nicht wertgeschätzt!“

„Wenn bei uns ein neues System eingeführt wird, gibt es nur knappe Infos. Und dann heißt es: friss oder stirb!“

„Jetzt, wo ich 50plus bin, habe ich das Gefühl, auf das Abstellgleis geschoben zu werden!“ „Wir haben uns den A… aufgerissen. Jetzt sieht man unsere Energie überhaupt nicht mehr.“ „Ich bin frustriert. Ich werde unterschätzt!“

Angst ist eine Grundemotion. Sie ist nicht immer spürbar, kann aber jederzeit aktiviert werden kann.

Angst richtig angewandt ist wie eine Triebfeder.

Konstruktive Ängste sparen Geld, erhalten und schaffen Arbeitsplätze, ja, sie fördern den persönlichen Erfolg. Doch negative Ängste sind Kostenverursacher. Gerade das Angstvermeidungsverhalten kostet Unternehmen nicht nur wertvolle Energie und Perspektiven in der er Entwicklung, sondern beschert auch oft hohe finanzielle Ausgaben.

Knapp 189 Millionen Euro werden unmittelbar für Reha-Geld ausbezahlt, in den Spitälern kostet die Behandlung psychischer Krankheiten rund 280 Millionen Euro jährlich, 250 Millionen kosten die verschriebenen Psychopharmaka, 71 Millionen fließen in das Krankengeld. Die unmittelbaren Kosten liegen bei rund 850 Millionen Euro. Dazu kommen indirekte Kosten für die Volkswirtschaft durch Produktivitätsverlust und Arbeitsausfall. Das Wifo schätzt diese auf zumindest drei Milliarden Euro (OECD geht sogar von deutlich mehr aus).

Kopfmenschen mit dressierten Gefühlen hemmen.

Angst ist ein Gefühl. Nimmt ein Kopfmensch dieses Gefühl nicht wahr, wird es verdrängt. Im Unterbewussten nistet sich die Angst ein und verursacht Druck auf den Körper. Es kommt sehr oft zu körperliche Erkrankungen. Oft ist es so, dass das Gefühl der Angst mit dem Auftreten der körperlichen Beschwerden verschwindet. Angst somatisiert sich. Magenschmerzen, Verspannungen, Migräne, Schlafstörungen usw. münden oft in eine Depression (Burnout).

Wie lässt sich negative Angst verwandeln?

Setzen Sie auf aktives Angst-Coaching!

Als Therapeuten arbeiten mit inneren Bildern und unterstützen Teams und Organisationen sowie Führungskräfte dabei, negative Ängste zu verwandeln. Mehr darüber unter 0699/10052818 oder Sie schicken uns einfach eine Mail wolfgangrodlauer@wolfgangrodlauer.at

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