Wolfgang Rodlauer

Institut für Sprach- und Unternehmenskultur

Dont worry, tell a story!

Gepostet Von am November 5, 2018

Die Kraft von Storytelling:

Was tun, wenn sich Produkte und Dienstleistungen immer ähnlicher werden?
Setzen Sie auf die Kraft Sinn stiftender Geschichten!

Kommunikation hat im Geschäftsleben ein klares Ziel: überzeugen.

Zahlen, Daten, Fakten stoßen bei Zuhörern und Leserinnen rasch an ihre Grenzen. Nicht aber Geschichten. Geschichten liefern einen echten Mehrwert. Walker und Glenn beweisen an Hand einer Produkteinführung von Philips – „Wake up Light“ – die Wirkkraft von Geschichten im Vergleich zu einer klassischen Verkaufsstrategie ohne Storytelling (www.significantobjects.com). Dass Geschichten nicht nur Produkte, Dienstleistungen und Ideen besser verkaufen, sondern auch Erfahrungen weitergeben, die Kraft der Empathie stärken und uns helfen zu lernen und zu verstehen, können Sie auf http://www.rotkreuz-geschichten.at nachlesen. Ihr Publikum identifiziert sich nicht mit Produkten, nicht mit Marken, nicht mit Dienstleistungen, sondern mit Menschen. Mit Menschen und deren Geschichten. Und, was ist Ihre Geschichte?

Storytelling:

Gegen Risiken und Nebenwirkungen.

Warum werden erzählende Motive besser wahrgenommen als rational argumentierende Produktfeatures? Warum ist Storytelling in aller Munde? Die einfache Antwort: Je komplexer die Welt, desto größer ist die Sehnsucht nach guten Geschichten.

Gute Geschichten erweisen sich als bester Weg, um vor Risiken von Bluthochdruck zu warnen. Sie gaben Impulse, achtsamer und besser mit Blutdruck umzugehen. Die Belege dafür liefert die Medical School der Universität Massachusetts. Müssen jetzt Ärzte zu Erzählern werden? Ja!

Storytelling hilft uns, in der Informationslawine nicht unterzugehen. Storytelling verpackt Inhalte und erhöht die Wirkkraft von Botschaften. Seit es Menschen gibt, gibt es Geschichten: Storytelling hat sich tief in unsere grauen Zellen und in unsere hüpfenden Herzen eingegraben. Sie haben ihren festen Platz in unserer Seele. Geschichten machen uns zu Menschen.

Storytelling:

Geschichten bringen das helle Licht der Zukunft in unseren grauen Zellen zum Leuchten.

Wie klingt Ihre Erfolgsgeschichte? Was erzählen Sie sich von Ihrer Zukunft? Geschichten helfen uns, Vergangenes zu integrieren und zu bewältigen, Geschichten geben uns die Chance, Erwartungen vorwegzunehmen und sie emotional und rational gut aufzubereiten. Sie sind der Nährboden für eine fruchtbare Zukunft. Storys geben uns die Chance, Erfahrungen abzugleichen, laden uns ein, Neues zu erfahren und helfen unserer Erinnerung auf die Sprünge. Das bewährt sich, wenn es darum geht, Abteilungen näher zusammenzuführen und aus Spezialisten Rundum-Denker und Emptahtiker zu machen.

Storytelling:

Geschichten synchronisieren

Denken und Fühlen.

Hasson spricht von „brain to brain coupling“ und meint, dass Geschichten die Kraft haben, gezielt Hirnregionen beim Zuhörer zu aktivieren. Der Zuhörer, die Leserin nimmt diese Ideen und Erfahrungen als seine, ihre eigenen wahr. So entsteht nicht nur Kino im Kopf, sondern auch Kribbeln im Bauch. Geschichten spüren wir körperlich. Sie berühren uns. Wie tief sie unter die Haut gehen, beweisen unsere Storytelling Stammtische, die wir in Unternehmen durchführen.

Storytelling:

Storys schlagen Brücken zwischen unseren Gehirnhälften.

Zwischen der für die Logik zuständigen linken Gehirnhälfte, die auch für die Analysefähigkeit verantwortlich ist und für die Konzentration aufs Detail und der, die für unser bildhaftes Denken zeichnet, für die Gefühle und die Intuition, die rechte. Dank Storys profitieren wir so von einem doppelten Potential.

Kennen Sie die Bausteine einer guten Geschichte?

Warum ist das Warum so entscheidend beim Geschichten erzählen?

Wie komme ich zu Sinn stiftenden Geschichten?

Was funktioniert besser, eine Kundengeschichte oder eine Mitarbeitergeschichte?

Storytelling:

Geschichtenerzählen heißt Überleben.

„Weckt mein Interesse oder ich lege euch in kochendes Pech!“ Das war die Devise von Tomas de Torquado. Der erste Großinquisitor Spaniens bot inhaftierten Theaterautoren an, ihn mit Geschichten zu berühren, wenn nicht, dann war das Todesurteil gefällt. Demjenigen, dem das nicht gelang, der wurde in eine große Wanne mit kochendem Pech getaucht. Pitchen heißt es ja auch heute noch, wenn es darum geht, sein Projekt, seine Idee, sein Anliegen durchzubringen.

Erzähler müssen Gefühle wecken, ihr Publikum berühren und Themen auf der Gefühlsebene vermitteln. Oder die Klappe halten. Mehr darüber, wie Sie die Kraft überzeugender Geschichten für Ihr Unternehmen nützen, oder Storytelling als Sinnklammer im Unternehmen verankern, unter 0043/69910052818 oder Sie schicken mir einfach eine Mail, wolfgangrodlauer@wolfgangrodlauer.at

Übrigens, mein Kurz-Workshop zum Thema gibt Ihnen einen guten Einblick in die Sogwirkung guter Geschichten.

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